Wie am Donnerstag aus der Presse zu entnehmen war, bleibt das Hallenbad  Sterkrade bis auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Beckenreinigung wurden rund 90 Leckagen in der Edelstahlverkleidung des Schwimmbeckens festgestellt. Erste Untersuchungen sollen laut Wochenanzeiger zeigen, dass das Gefüge des Edelstahls in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Zur Beurteilung der weiteren Vorgehensweise wurde von den Servicebetrieben Oberhausen ein Sachverständiger für Stahlbetontechnik beauftragt. Ziel ist es zunächst, den Schaden detailliert aufzunehmen und insbesondere zu prüfen, in wie weit der der darunterliegende Stahlbeton mit seiner Bewehrung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schadensaufnahme und Erstellung des Gutachtens soll 6 Wochen in Anspruch nehmen. Erst mit Vorlage der Ergebnisse können die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen abgeleitet werden.

Das Schwimmen dürfte für eine längere Zeit im Hallenbad Sterkrade nicht mehr möglich sein. Als Kompensationsmaßnahme wurde die Beckenreinigung des Hallenbad Oberhausen zunächst ausgesetzt. Die Badezeiten werden für die Öffentlichkeit modifiziert.

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